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MontagsMoment | 20.04.26

Liebe CVJM-Community,

Ende letzten Jahres habe ich festgestellt, dass ich gar nicht so gut drauf war zu der Zeit. Die Qualitytime mit Gott kam zu kurz und ich befand mich in der allbekannten Winterdepression. Harter Ausdruck, dafür, dass mir einfach etwas fehlte. 
 
Also habe ich mir ein Buch gekauft, welches mir jeden Tag ein kleines Powerpack mit Gott geben wollte. Das klang ganz super und schaden kann es sowieso nicht. 
Das Thema für heute war Geduld. 
 
Der Laptop lädt nicht, andere Mensch kommen nicht aus dem Knick oder mein Platz in dieser Welt lässt auf sich warten. Das kenne ich. Ging mir auch so. Und ich habe mich an Gott gewandt und immer wieder gefragt. Wer bin ich denn wirklich? Brauchst du mich denn? 
 
Die Antwort kam Anfang des Jahres in Form eines neuen Menschen in meinem Leben. Wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander, besuchten Gottesdienste und lasen zusammen die Bibel. Wie sich herausstellte hatten wir uns beide die gleichen Fragen gestellt. Beantwortet haben wir sie uns gegenseitig. Alles, was es gebraucht hat, war Geduld. Mit dieser Geduld aber auch die Zuversicht, dass Gott mich brauchen wird und dass ich meinen Platz finden werde. Die Zuversicht, dass Gottes Weg irgendwann Sinn ergeben wird. Darauf dürfen wir immer vertrauen. 



LG, euer Lukas!



Challenge: 

Gib Dinge an Gott ab. Das kann herausfordernd sein. Aber es lohnt sich mal statt 
"Wann wirst du denn ...?" einfach mal "Mit Geduld vertraue ich auf deinen Plan!" zu sagen.

 

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MontagsMoment | 13.04.26

Liebe CVJM-Community,

Wunderschön

Ich schließe meine Augen. Ich höre ein sanftes Meeresrauschen und der Wind weht durch das trockene Gras am Wegesrand. Die Luft schmeckt salzig und die Sonne kitzelt mein Gesicht. Wie wunderschön es hier ist, denke ich und entspanne mich etwas mehr.

WUNDERSCHÖN; denke ich mir oft, wenn ich die Schöpfung betrachte.
Im Winter knirscht der Schnee unter meinen Füßen und jede einzelne Schneeflocke ist anders geformt. Gefrorenes Wasser kann so unfassbar schön sein, wenn es Bilder an die Fenster malt. Und sternenklare Nächte, die mir den Atem rauben, da ich feststelle wie klein und unbedeutend ich als Mensch und wie verloren ich in diesem riesen Universum bin.

Der Frühling, in dem alles erblüht und helles grün, sowie sämtliche Farben die Wiesen anstreichen.

Der Sommer, den ich am liebsten am Strand verbringe. Aber auch die bunten Blätter, die herrlich Rascheln, wenn ich spazieren gehe. Allein darin liegt eine wundervolle Schönheit. Und wenn es einen Schöpfer gibt, der das alles gemacht hat, dann kann ich nur sagen: ich bin tief beeindruckt. Beeindruckt von dem großartigen Ingenieur, der sich dachte komplexe, biochemische Abläufe zu erfinden, damit die Blätter eines Baumes sich jedes Jahr zur gleichen Zeit rot färben und ich mich daran freuen kann.

Wenn Gott die Erde so wunderschön geschaffen hat, wie gut hat er es dann mit Dir gemeint? Wusstest du, dass jeder Atemzug den du tust, ein Zeugnis Gottes ist? In unseren Körpern finden so viele komplexe Prozesse statt, dass kann für mich kein Zufall sein. Nicht nur diese vielen einzelnen Prozesse, sondern Gott glänzt auch mit Vielfalt. Natürlich wäre es doch viel einfacher gewesen, wenn Menschen alle gleich aussehen würden. Aber nein, jeder von uns sieht anders aus, besitzt andere Talente und Fähigkeiten.

Wusstest du, dass Gott den Leberfleck unter deinem linken Ohr genau da hingesetzt hat? Dass du lockige Haare oder grüne Augen hast, damit du die Menschen an Gottes Schöpfung erinnerst? Weißt du eigentlich, dass du wunderschön bist?

Ich glaube wir sagen uns das viel zu wenig. Die Welt ist voll von Menschen, die sich selbst und andere verspotten, dabei ist das meiner Meinung sogar Gotteslästerung. Auch ich muss mich daran erinnern, dass ich geschaffen bin, in Gottes Ebenbild und dass ich die Schöpfung bin, wo Gott nicht nur gesagt hat, dass es gut war, sondern ich sehr gut bin in den Augen Gottes. Du bist wunderschön und sehr gut gemacht in den Augen Gottes, schätze dich nicht geringer.

Eine schöne Woche
Nathalie

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MontagsMoment | 06.04.26

Liebe CVJM-Community,

Ostermontag: Und jetzt?

Ostern ist vorbei, die Schokohasen sind gegessen und der Grill ist abgekühlt – und was jetzt? Für die ersten Jünger war genau diese Frage dran: Wie geht es weiter nach der Auferstehung?

Die Bibel erzählt, dass der auferstandene Jesus seinen Freunden begegnet, ihre Angst ernst nimmt und ihnen einen Auftrag gibt: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Johannes 20,21
Mit Ostern endet nichts – es beginnt etwas. Jesus lebt. Und weil er lebt, ist dein Glaube nicht nur ein Hobby, sondern eine Beziehung zu einem Gott, der heute handelt.

Die Jünger waren nicht plötzlich Superhelden. Sie hatten Zweifel, Angst, Fragen. Sie waren unsicher und erfreut zugleich. Trotzdem sagt Jesus zu ihnen: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20
Das gilt auch für dich: In Schule, Ausbildung, Studium, Job, Familie, in deinen Unsicherheiten und Kämpfen – Jesus geht mit.

Deine Challenge für die Woche nach Ostern:
• Starte jeden Tag mit einem einfachen Gebet: „Jesus, du lebst. Zeig mir heute, wo du bei mir bist.“
• Lies diese Woche Apostelgeschichte 1–2. Achte darauf, wie normal und gleichzeitig mutig die ersten Christ:innen waren.
• Überleg dir eine konkrete Sache, in der du „Auferstehungs-Mut“ zeigen kannst: jemandem vergeben, dich entschuldigen, für jemanden einstehen, der allein dasteht.

Ostern heißt: Das letzte Wort in deinem Leben hat nicht Angst, Schuld oder Tod – sondern Jesus.
Wo wünschst du dir, dass seine Auferstehungskraft diese Woche in deinem Alltag sichtbar wird?

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

 

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MontagsMoment | 30.03.26

Liebe CVJM Community,

Wir starten in die Karwoche, eine Woche, die alles verändert hat. Es sind die letzten Tage vor Ostern. Vielleicht bist du gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt oder freust dich einfach nur auf ein verlängertes Wochenende. Dabei ist diese Woche wohl die wichtigste Woche der Weltgeschichte.

Jesus geht ganz bewusst nach Jerusalem, obwohl er weiß, was ihn erwartet: Verrat, Einsamkeit, Schmerzen, Tod.
Und trotzdem geht er. Er geht für mich. Er geht für dich.

In der Bibel steht: 
„Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“
Johannes 15,13

Karwoche heißt: Gott bleibt nicht auf Abstand. Er kommt in unsere Dunkelheit hinein – in Schuld, Angst, Scham, Zweifel. 
Am Kreuz ruft Jesus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Markus 15,34 

Er kennt also dieses Gefühl, wenn Gott weit weg scheint. Genau da hinein sagt Gott durch das Kreuz: Ich lasse dich nicht fallen.

Deine Challenge für diese Woche:
• Nimm dir jeden Tag 5 Minuten und lies ein Stück der Passionsgeschichte (z.B. Markus 14–15).
• Stell dir eine Frage: Was sagt mir das heute ganz persönlich?
• Sprich mit Jesus so ehrlich, wie du mit einem guten Freund reden würdest – über das, was dich gerade wirklich beschäftigt.

Karwoche ist keine fromme Pflicht, sondern eine Einladung: Lass Jesus in deine Woche, in deinen Alltag, in deine Kämpfe.
Was könnte sich verändern, wenn du diese sieben Tage bewusst mit ihm gehst?

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

 

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MontagsMoment | 23.03.26

Liebe Community,
Es gibt eine kleine Geschichte von Astrid Lindgren (Die Geschichte vom Stein), die sie selbst von einer alten Dame gehört hatte. Die Frau erzählte, dass früher fast alle Kinder geschlagen wurden, denn man glaubte, dass sie nur so artig und gehorsam werden. Auch sie hatte einen kleinen Sohn, Johan. Eigentlich wollte sie ihn nie schlagen, doch eines Tages kam eine Nachbarin und beschwerte sich, dass Johan Erdbeeren gestohlen habe. Und wenn er jetzt keine Prügel bekäme, dann würde er sein Leben lang ein Dieb bleiben. Verunsichert sagte die Mutter zu ihrem kleinen Sohn, er solle hinausgehen und eine Rute abschneiden, mit der er nun geschlagen werden würde. Johan ging weinend hinaus und es dauerte lange, bis er zurückkam. Aber eine Rute hatte er keine in der Hand. Stattdessen hielt er einen Stein hin und sagte, dass er keine Rute gefunden habe, aber die Mutter diesen Stein auf ihn werden kann. In diesem Moment verstand die Mutter, was ihr Kind gedacht haben musste: „Wenn Mama mir wehtun will, kann sie das mit einem Stein noch besser.“ Da begann auch sie zu weinen und schämte sich und nahm ihren Sohn in die Arme. Sie beschloss in diesem Moment, ihn niemals zu schlagen. Den Stein legte sie in ihr Küchenregal. Dort bleib er liegen, als tägliche Erinnerung. 

Momentan geschieht so viel Leid in der Welt. Kriege, Gewalt, Konflikte erreichen uns täglich und irgendwie scheint einem der Frieden völlig aus den Fingern zu gleiten. Manchmal entsteht dabei auch das Gefühl, selbst so ein winziger Teil zu sein und nichts tun zu können. Aber ich glaube, dass Frieden auch im Kleinen stattfinden kann. In unseren Familien, Freundschaften und unserem Alltag. Natürlich lassen sich davon die großen Konflikte der Welt nicht beenden, aber wir können entscheiden, wie wir miteinander umgehen, ob wir zuhören oder schreien, ob wir verletzen oder aufbauen. Und vielleicht sind diese Entscheidungen unsere Friedens-Steine, die wir weitergeben. 

Eure Lea Bernardy
 
Wer noch einmal nachlesen will: Festrede von Astrid Lindgren, 1978

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